Das (Gesellschafts-)Phänomen Microblogging am Beispiel des bekanntesten Anbieters Twitter in Form eines 10-Minuten-Video – wie ich finde – recht witzig erklärt/-zählt von “Blinkenlichten Produktionen Ltd. & Co. KGâ€? aus Düsseldorf (siehe Link ganz unten).
Apropos warum twittern: Vergangenen Mittwoch Abend während der Berichterstattung über die Terror-Ereignisse in Bombay, hat der Fernsehsender CNN aus technischen Gründen kurzzeitig auf die Twitter-Szene zurückgegriffen (siehe Artikel “Twitter macht CNN Konkurrenz” vom Handelsblatt). Wenn man sich mit dem Nutzwert von Microblogging ernsthaft auseinandersetzt, erkennt man jenseits vom Stickwort Zeitvertreib einige nützliche Aspekte. Es ist eben wie immer: wenn man (wirklich) wissen will was es bringt, muß man es tun oder sich mit jemandem unterhalten, der “es tut”.
So, und nun zum Video: sehr schön finde ich die lebensnahen Schilderungen von Reaktionen von Freunden der Leute, welche Twittern. Gute Unterhaltung und fröhliches Diskutieren (anschließend)
Aus technischen Gründen? Ich würde sagen, da hatten sie einfach die besten Infos oder zumindest so gute, dass sie sie nicht weglassen konnten.
Im Beitrag selbst wollte ich möglichst neutral bleiben. Ich sehe das aber tendenziell auch so. An Schnelligkeit und Bandbreite von Meinungen/Berichten ist das Medium Microblogging eben (aktuell) nicht zu überbieten. Man weiss ja nie, was noch kommt…
Beim Bloggen neutral bleiben? Wieso?
Und überhaupt: Haben die selbst das mit technischen Gründen begründet?
Nee, das Handelsblatt selbst, siehe folgendes Zitat aus dem Artikel:
“… Das Telefonsystem ist zusammengebrochen, doch die Web-Verbindung steht noch: So erweist sich der Kurznachrichtendienst Twitter während der Terroranschläge in Bombay als schnellste Drehscheibe für News. Hier mutieren schockierte Einwohner zu Ein-Personen-Nachrichten-Agenturen – und die Twitteraner helfen bei der Suche nach vermissten Angehörigen…”