Am 28.04.08 veranstaltete die MFG im Literaturhaus Stuttgart eine mit ~ 100 Besuchern sehr gut besuchte Veranstaltung zum Thema VW. Nicht ob sondern inwieweit und wie schnell wird sich das aktuelle Internet (Web2.D und 2.0) in die sich immer schneller entwickelnden VW integrieren und zum Web3.D entwickeln. Wie werden Mensch und Avatar die damit verbundene Verschmelzung nutzen können und mit ihr zurecht kommen?
Gleich mehr zur Veranstaltung im Detail, folgende Fragen stellen sich mir da vorneweg: wie sieht im Web3.D beste Benutzbarkeit (Usability) und Webdesign aus? Welche Programmieranforderungen werden hier entstehen? Welche Servertechniken Grundvoraussetzung? Welche Zielgruppen sind heute schon ausgemacht? Wie sehen die jeweilig erfolgreichen Web3.D-Business Modelle aus? Wer wird sie meßbar machen können (Web-Analytics, Virtual Analytics) und wer wird zukünftig verdienen?
Die Veranstaltung wurde LIVE in die Baden-Württemberg SIM in Second Life (SL) gestreamt, wobei aber SL nur ein Thema war. Sämtliche Vortragenden waren sich – bei jeweils durchaus unterschiedlichem Focus und Schlußfolgerungen allerdings – über das inwieweit und wie schnell einig. Web3.D kommt schnell und wird uns in Zukunft alle beeinflussen. Den Link zu sämtlichen Details zur Veranstaltung sowie zu den jeweiligen Präsentationsfolien gibt es hier, die Vortragenden und deren Themen im Einzelnen:
1. Prof. Dr. Peter Henning (Hochschule Karlsruhe): Lehren und Lernen in VW
2. Christian Schneider (Forschungszentrum Informatik Karlsruhe) Erfolgskontrolle: User-Tracking in SL (Virtual Analytics)
3. Fabien Röhlinger (StageSpace AG, Karlsruhe) Die 3D-Community maquari
4. Markus Breuer (The Otherland Group, Berlin) VW – Übersicht & Ausblick
FAZIT
5. Zitat aus einem Vortrag “Shopping is not about buying stuff” soll heissen, Web3.D wird uns intensiver emotionalisieren können, als Web2.D. Das Web also stärker erleben zu können, das wird sich durchsetzen.
6. Anwendungsbereiche für 3D bzw. VW sehen die Vortragenden u.a. wie folgt: eLearning (u.a. auch Volkshochschulen), Corporate Learning (wie z.B. Konferenzen), Medizinbereich, Bausektor (wie z.B. Stadtmodelle, Museen, Bauobjekte), Erlebtes Shopping, Communities, undundund…
APROPOS
7. Netzwerken: natürlich bot auch diese Veranstaltung beim Anschließenden “come together” viel Raum zum Netzwerken (Bestehende wie Neue Kontakte).
Bestimmt habe ich noch einiges vergessen zu erwähen. Fällt euch dazu noch etwas ein?