Anlässlich des 6. Medientag Stuttgart unter dem Motto Community2.0 haben “FUF und sitibi” (Agenturen) aus Stuttgart eine sehr schöne Idee zum Kontakten ohne Visitenkarten realisiert. Einfach über ein Web-Portal registrieren (Logindaten) und dort ein Profil anlegen (z.B. Bild, Name, Firma, Hompeage, XING, …). Dafür erhält man eine mit einem 8-stelligen Logincode ausgerüstete Karte und etwa 50 Aufkleber mit einem 4-stelligen Benutzercode.
Und jetzt? Sofern man mit jemand ins Gespräch kommt, der keine Visitenkarte dabei hat aber ebenfalls registiert und ausgestattet ist, einfach die Aufkleber austauschen. Sobald man sich wieder in sein Profil einloggt einfach die erhaltenen Benutzercodes anderer Personen einpflegen und man erhält die angelegten Profile dahinter.
Fazit: Aus meiner Sicht am besten beides parallel betreiben. Bei meta0711 ist man darauf angewiesen, welche Daten der Kontakt hinterlegt hat. Dafür sind diese aber evtl. (u.a.) mit Bild ausgestattet und manches mal (viel) aktueller als Visitenkarten. Visitenkarte plus meta0711 runden das Kommunizieren ab, eben ganz im Sinne von Community2.0.
Mehr zum Thema: Bilder und Bericht bei FUF
Ich versteh jetzt nicht, was der Vorteil ist gegenüber dem Modell XING (oder andere) plus Namen austauschen. Anhang des Namens findet man ja dann die Kontaktdaten des anderen – wenn er sie freigibt.
Hier wird doch nur der Name durch einen 4-stelligen Code ausgetauscht. Oder habe ich das was Entscheidendes übersehen?
Dein Einwand ist berechtigt. Meines Erachtens fängst Du aber zusätzlich noch diejenigen Leute ab, die auf eine Messe gehen aber kein Account bei XING (o.ä.) haben. Womöglich haben sie zusätzlich noch nicht mal eine Visitenkarte. Wir kennen da doch auch einen, oder?
Außerdem hatte das echt Fun gemacht, eben nicht nur Web2.0 sondern LIVE (Community2.0)…
Klar macht das Spaß so ne Community live zu erleben und ihr beim Entstehen zuzusehen. Aber ob die Leute, die keinen Xing-Account haben, sich jetzt nen Xing-Account zulegen oder so nen Meta-Dingsbums-Account kommt doch (für sie) nahezu auf’s Gleiche raus. Mit dem Unterschied, dass die ganzen Xing-Leute noch nen zweiten Account (bei meta0711) bräuchten.
Und eben mit dem Unterschied, dass ich für Xing, LinkedIn, lokalisten, StudiVZ, Facebook etc. nur den Namen brauche und keinen vierstelligen Code. Ich denke, Namen sind für die meisten Menschen nach wie vor angenehmer zu merken als vierstellige Codes. Zumal man sich den Namen sowieso merken sollte, wenn der Kontakt gut war.
[...] Ingo bloggt über ein neues Community-Konzept, umgesetzt bei meta0711. Statt über Namen findet man die Leute da drin über vierstellige Benutzercodes. Nach der Registrierung bekommt man 50 Aufkleber mit diesen Benutzercodes. Sofern man mit jemand ins Gespräch kommt, der keine Visitenkarte dabei hat aber ebenfalls registiert und ausgestattet ist, einfach die Aufkleber austauschen. [...]